Sperrnotruf bei Verlust von Kontokarten
Egal ob im Urlaub oder während des Einkaufsbummels in der Heimatstadt: Das Bezahlen von Waren mit Scheck- oder Kreditkarte ist nicht nur einfach, sondern meist auch sehr bequem. Doch was, wenn die Karte plötzlich weg ist? Hier heißt es schnell reagieren, wenn man Langfingern nicht zu viel Vorsprung lassen will. Der zentrale Sperrnotruf soll dabei helfen.
In einer Situation wie der oben geschilderten hilft eine Rekonstruktion der mit Karte bezahlten Einkäufe oder ein Ablaufen der Wege in umgekehrter Reihenfolge wenig. Vor allem dann nicht, wenn Unbefugte die Karte womöglich gefunden haben und sie nicht zurück geben wollen. Oder wenn der Verlust der Karte auf einem Diebstahl begründet liegt.
Die Hotline-Expertin Claudia Haß vom Mobilfunkanbieter E-Plus weist darauf hin, dass dem Geschädigten in diesem Moment das Handy einen guten Dienst erweisen kann. Der zentrale Sperrnotruf, die 116 116, funktioniert nämlich auch vom Handy aus und kann, so die Expertin, kostenfrei aus allen deutschen Mobilfunknetzen gewählt werden. So soll rund um die Uhr beinahe jede Kredit- oder Scheckkarte gesperrt werden können.
Bei Anrufen aus dem Ausland reicht es in der Regel nicht, die 116 116 zu wählen. Hier muss auch an die Landesvorwahl von Deutschland gedacht werden.
Weitere Infos zum zentralen Sperrnotruf sind auch auf der Internetseite sperrnotruf.de abrufbar.
