Deutsche haben nur noch 4,4 Billionen Euro auf der hohen Kante

veröffentlicht am Jun 15 2009 unter Allgemeines

Die Deutschen haben nur noch 4,4 Billionen Euro an Geldvermögen auf der hohen Kante. Damit sank das Geldvermögen 2008 im Vergleich zum Vorjahr 2007, wie der Bankenverband (Bundesverband Deutscher Banken) jüngst bekannt gab.

Die Finanzkrise hat bei den privaten Anlegern ihre Spuren hinterlassen. Nach den Daten des Bankenverbandes haben die Deutschen 2008 rund 140 Milliarden Euro weniger Geldvermögen als noch 2007 als gespartes. Besonders das Aktienvermögen hat Federn lassen müssen. Hier beziffert der Bankenverband für 2008 166 Milliarden Euro – das ist weniger als die Hälfte der vom Verband angegebenen 375 Milliarden Euro für 2007.

Bei den Anlageformen kommt das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen zum Ausdruck. Allein 1,7 Billionen Euro stecken in Spar-, Sicht-, Termineinlagen und Bargeld. Weitere knappe 1,3 Billionen Euro Geldvermögen sind in Geldanlagen bei Versicherungen (inkl. Pensionskassen, Pensionsfonds und berufsständischen Versorgungswerken) angespart und eine halbe Billion Euro ruhen nach Angaben des Bankenverbandes in Investmentfonds.

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